Weihnachts-PCs als Sicherheitsrisiko

30. Dezember 2004, 10:24
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Geschenkte PCs oder Laptops entpuppen sich häufig als unsicher und anfällig für Schädlinge

Neue Computer oder Laptops stehen dieses Jahr oft ganz oben auf der Wunschliste zu Weihnachten. Viele der verkauften Rechner sind allerdings in Sachen Virenschutz oder Sicherheitsupdates nicht auf dem neuesten Stand. Der Computersicherheits- Spezialist Sophos hat daher einige Tipps parat, wie PC-Geschenke gegen Viren und andere Bedrohungen aus dem Internet gerüstet werden können. Viele der zu Weihnachten angebotenen Rechner werden bereits lange vor Weihnachten installiert und entsprechend veraltet sind die Sicherheitsprogramme wie zum Beispiel Virenscanner. Allein im Dezember entdeckte Sophos über 1.300 neue Viren, dies zeigt wie wichtig eine regelmäßige Aktualisierung der Antivirensoftware ist.

Vier Grundregeln

Sophos hat vier einfache Grundregeln aufgestellt, die jeden Computernutzer sicher über die Feiertage bringen:

  • Installieren Sie eine Firewall und ein aktuelles Antiviren-Programm, bereits bevor Sie zum ersten Mal ins Internet gehen.

  • Prüfen Sie ob die neuesten Service-Packs vom Händler aufgespielt wurden.

  • Falls Sie sich mit einem Modem ins Internet einwählen, installieren Sie unbedingt einen Dialerschutz, um böse Überraschungen bei der Telefonrechnung zu vermeiden.

  • Falls Sie Wireless LAN verwenden, aktivieren Sie auf jeden Fall die Verschlüsselung, damit Ihr Netzwerk nicht für jeden zugänglich ist.

    Vorsicht bei Billigangeboten

    "Insbesondere bei Billigangeboten lohnt es sich, auf die Sicherheitsausstattung einen genauen Blick zu werfen. Die Sicherheits-Patches sind bei diesen Rechnern oft nicht mehr aktuell," erklärt Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos. "Selbst wenn der Download der Sicherheits-Patches etwas Zeit in Anspruch nimmt, diese Investition lohnt sich auf jeden Fall. Eine Virus- oder Phishing-Attacke ist schließlich kein erfreuliches Weihnachtsgeschenk."(red)

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    Sophos

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      foto: photodisc
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