US-Justiz weist Kaprun-Klagen ab

23. Dezember 2004, 16:05
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Anwalt Ed Fagan wollte für Angehörige der Opfer Geld erstreiten

Ein US-Berufungsgericht wies am Montag die Sammelklagen von Angehörigen der Opfer der Kaprun-Katastrophe vom 11. November 2000 zurück. Bei dem Brand im Seilbahntunnel waren 155 Menschen gestorben.

Noch im Februar hatte sich US-Anwalt Ed Fagan zuversichtlich gezeigt, dass die Angehörigen dank der US-Justiz Geld bekommen würden. Er hatte Verfahren gegen Siemens, Bosch Rexroth, Waagner-Biro und Beton- und Monierbau eingeleitet, denen sich rund 120 Angehörige anschlossen. Um die nicht amerikanischen Opfer zu inklu 3. Spalte dieren, waren im Dezember 2001 die ursprünglichen Klagen durch eine Sammelklage ergänzt worden. Im Jänner 2003 entschied ein Bezirksgericht positiv. Das Berufungsgericht kam nun zum Schluss, dass ein Irrtum vorliegt und die Klagen zurückzuweisen sind. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 22.12.2004)

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