Studie: Klaffende Gehälter

21. Dezember 2004, 13:16
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ÖsterreicherInnen schätzen geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede realistisch ein

Wien - Die ÖsterreicherInnen zeigen bei der Einschätzung der Einkommensunterschiede zwischen Frau und Mann durchaus Realitätssinn: 45 Prozent der Befragten einer aktuellen Umfrage ist klar, dass Frauen weniger verdienen als Männer.

84 Prozent sind der Meinung, dass jeder und jede für gleiche Leistung gleichen Lohn erhalten sollte. Nur sieben Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Frauen die gleichen Aufstiegschancen im Beruf wie Männer haben. 52 Prozent sind der Meinung, dass die Höhe der Bezahlung unabhängig vom Geschlecht sein sollte.

Diese Ergebnisse einer Studie mit 1.176 Befragten wurde am Dienstag präsentiert. Hannes Bauer, Vorsitzender des Instituts für Trendanalysen und Krisenforschung, bewertete dies als "bemerkenswertes Ergebnis". Abgefragt wurde auch, wer in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ein Recht auf einen Arbeitsplatz hätte: 49 Prozent lehnten diese Aussage überhaupt ab, 19 Prozent sind jedoch der Meinung, dass eher Männer ein Recht auf Arbeit hätten. (APA)

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