Vier Iraker bei US-Luftangriff getötet

22. Dezember 2004, 06:22
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Autobombe verwundet amerikanische Soldaten - Anschlag auf Ölpipeline in die Türkei

Bagdad - Bei einem US-Luftangriff im Irak sind nach Angaben eines Arztes mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Amerikaner hätten am Dienstag in der Früh ein Ziel in der Stadt Hit westlich von Bagdad bombardiert, sagte Hamdi Alosi, der im örtlichen Krankenhaus arbeitet. Mindestens sieben weitere Iraker seien verletzt worden. Mehrere Autos und zwei Häuser seien beschädigt worden. Seitens der US-Streitkräfte lag zunächst keine Stellungnahme vor.

In der Nähe von Hawija, rund 240 Kilometer nördlich von Bagdad, wurden bei der Explosion einer Autobombe fünf US-Soldaten und ein Iraker verletzt. Die Mitglieder einer Spezialeinheit seien zum Zeitpunkt des Anschlags am Montag in einem Geländefahrzeug unterwegs gewesen, teilten die US-Streitkräfte am Dienstag mit. Ein Verdächtiger wurde am Tatort festgenommen.

Nach einem Angriff auf die wichtigste Pipeline vom Nordirak in die Türkei mussten die Öllieferungen in die türkische Hafenstadt Ceyhan vorübergehend unterbrochen werden. Aufständische bombardierten die Pipeline bei Fatha, 110 Kilometer südwestlich von Kirkuk, am Montagabend, wie ein Sprecher der Gesellschaft North Oil am Dienstag mitteilte. (APA/AP/Reuters)

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