PUM rumsfeld

20. Dezember 2004, 17:51
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rumsfeld

<$30> ---- 1 Hauptzeile(n) 44p ---- 5 Vorspannzeile(n) 11p ---- <$0>Bush hält an Rumsfeld fest<$30> Zu 78% gefüllt <$0> <$30> **** 5 X Vorspann in 11 punkt **** <$0>In der amerikanischen Öffentlichkeit und selbst bei den Republikanern nimmt die Kritik an Pentagonchef Donald Rumsfeld tagtäglich zu. Jetzt hat sich der Präsident selbst zu einer Verteidigung des Ministers zu Wort gemeldet. <$30> ---- Textbeginn ---- 1. Spalte <$16>Susi Schneider aus New York <$30> <$0>Trotz oder vielleicht gerade wegen der ständig zunehmen den Kritik an Donald Rums feld hat sich das Weiße Haus hinter den umstrittenen Ver teidigungsminister gestellt. US-Präsident George W. Bush meinte am Montag bei seiner Bilanzpressekonferenz zum Ende dieses Jahres, Rumsfeld leiste gute Arbeit in einem "komplexen Job", und er freue sich darauf, "weiter mit ihm zu arbeiten". Auch zwei der einfluss reichsten republikanischen Senatoren wollen Rumsfeld wenigstens noch eine Zeit lang im Amt sehen. John War ner, der mächtige Vorsitzende des Streitkräfteausschusses, ist der Ansicht, ein Führungs wechsel im Pentagon könnte angesichts der kommenden Wahlen im Irak zu gefährlich sein; auch Richard Lugar, Vor sitzender des außenpoliti schen Ausschusses, warnt vor der "Qual", gerade jetzt einen Nachfolger für Rumsfeld fin den zu müssen. Rumsfeld solle nicht aus der Verantwortung entlassen wer den und einstweilen noch im Amt verbleiben. Beide Senato ren meinten aber auf NBCs "Meet the Press", dass Rums feld sich eine ganze Reihe von Fehlentscheidungen im Irak krieg vorhalten lassen müsse. Andere republikanische Se <$30> 2. Spalte <$0>natoren, so der populäre John McCain oder Chuck Hagel, hatten Rumsfeld in der ver gangenen Woche stark kriti siert; auch der ehemalige Fraktionsführer Trent Lott ist der Ansicht, Rumsfeld solle in absehbarer Zeit zurücktreten: "Ich bin kein Fan von Verteidi gungsminister Rumsfeld", meinte Lott, "ich glaube, dass er viel zu wenig auf seine Mili tärberater hört." Einen Schlag unter die Gür tellinie erhielt Rumsfeld vom neokonservativen Ideologen Bill Kristol vom <$4>Weekly Stan dard<$0>, der ihn öffentlich auffor dert, nach den Wahlen im Irak Ende Jänner seinen Hut zu nehmen. Kristol dementierte Gerüchte, seine Attacken sei en insgeheim vom Weißen Haus gelenkt gewesen. <$9>Im Kreuzfeuer <$30> <$0>Unter den Demokraten sind es in erster Linie die Senato ren Carl Levin und Joseph Bi den, die nicht nur den Vertei digungsminister, sondern auch Bush ins Kreuzfeuer nehmen. Beide erklärten, die Vereinigten Staaten hätten es verabsäumt, Angebote von Frankreich, Deutschland und anderen Nationen zum Trai ning von irakischen Soldaten anzunehmen. Biden erzählte, Präsident Hosni Mubarak ha be ihm klar und deutlich ge sagt, Ägypten könne "noch viel mehr Irakis trainieren, <$30> 3. Spalte <$0>aber eure Regierung fragt mich ganz einfach nicht". Rumsfeld lieferte seinen Gegnern nun noch einen wei teren Grund zur Kritik: Nach dem sich herausstellte, dass das Pentagon für die Kondo lenzbriefe an die Familien von <$30> 4. Spalte <$0>im Irak gefallenen Soldaten eine Unterschriftsmaschine verwendet hatte, beteuerte Rumsfeld in einem Schreiben an die Militärzeitschrift <$4>Star and Stripes<$0>, er werde von nun an alle derartigen Briefe per sönlich unterzeichnen. <$30> 5. Spalte <$0>Senator Hagel meinte, der Umstand, dass Rumsfeld die Briefe nicht persönlich unter zeichne, sei "erstaunlich" und ein weiteres Zeichen dafür, wie herablassend sich die Pen tagonführung verhalte. <$30> <$1>Kommentar Seite 28 <$30> !!!!! ARTIKEL-ENDE !!!! ----- Artikel paßt ----- <$0>

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