Hoch dotierter Kölner Kunstpreis für Trisha Donnelly

27. Dezember 2004, 20:10
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US-Video-Künstlerin spielt "mit dem Beiläufigen" - Mit 75.000 Euro und "artist-in-residence"-Programm dotiert

Köln - Der mit 75.000 Euro dotierte Central-Kunstpreis geht in diesem Jahr an die US-Künstlerin Trisha Donnelly (30). Die seit 1996 in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Kunstverein vergebene Auszeichnung der Kölner Krankenversicherung will die jüngsten Tendenzen der zeitgenössischen Kunst aktiv unterstützen. Das sagte eine Sprecherin des Kölnischen Kunstvereins am Montag. Mit dem Kunstpreis verbunden ist ein halbjähriger Arbeitsaufenthalt als "artist-in-residence" in der Künstlerwohnung des Kunstvereins samt der Ausstellung des dabei realisierten Projektes, hieß es.

Charakteristisch für die Arbeiten der in Los Angeles lebenden Video-Künstlerin sei das "Spiel mit dem Beiläufigen". Ihre Installationen, Performances, Zeichnungen und Filmarbeiten befragen die Wahrnehmung. Die bisherigen Preisträger sind Rikrit Tiravanija, Douglas Gordon, Ernesto Neto und der Wiener Florian Pumhösl. (APA/dpa)

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