Adoptiv-Enkelin von Einsteins möglicherweise seine uneheliche Tochter

23. Dezember 2004, 12:22
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63-Jährige vermutet, dass versucht wurde einen Skandal zu vermeiden

München - Die Adoptiv-Enkelin von Albert Einstein, Evelyn Einstein, vermutet, dass sie die uneheliche Tochter des Physik-Nobelpreisträgers ist.

Die 63-Jährige sagte dem deutschen Nachrichtenmagazin "Focus", möglicherweise habe Einstein sie seinem Sohn zur Adoption gegeben, um einen Skandal zu vermeiden. Albert sei 1941, als sie geboren wurde, 62 Jahre alt und quicklebendig gewesen, wurde Evelyn Einstein zitiert.

DAN Test konnte nicht ausgewertet werden

Als Indiz dafür gab sie an, ihre Adoptiv-Eltern hätten eigentlich kein Kind haben wollen. "Besonders mein Vater lehnte mich ab", sagte sie über Hans Albert Einstein. "Vielleicht wurden sie gezwungen, mich zu adoptieren. Wer konnte schon 'Nein' zu Albert Einstein sagen." Zudem seien ihre Eltern für eine behördliche Adoption eigentlich zu alt gewesen. Ein DNA-Test mit Zellen aus Albert Einsteins Gehirn war Evelyn Einstein zufolge erfolglos, da die Zellen nicht auswertbar waren.

Laut "Focus" kursiert unter Einstein-Experten seit Jahren das Gerücht, dass der berühmte Physiker eine Affäre mit einer New Yorker Tänzerin hatte. "Das sind Mutmaßungen, aber ausschließen würde ich das nicht", sagte der Historiker Robert Schulmann dem Magazin. Evelyn Einstein hatte 1996 einen Prozess um Anteile aus dem Nachlass ihres 1995 gestorbenen Adoptiv-Großvaters gewonnen. (APA)

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