Saudis finden Pornoseiten viel spannender als Terroristenappelle

29. Dezember 2004, 10:59
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Auswertung der Aufrufe gesperrter Seiten

Die Bürger des islamisch-konservativen Königreichs Saudiarabien sind offenbar ganz wild auf sexuelle Inhalte im Internet. Die staatliche Internet-Behörde teilte am Sonntag in Riad mit, dass rund 92,7 Prozent aller Versuche, Seiten zu betrachten, die in Saudiarabien gesperrt sind, "Pornografie" betreffen.

Verbotene Seiten

Als pornografisch werden in dem arabischen Land allerdings zum Teil auch Inhalte eingestuft, die in westlichen Staaten als nicht anstößig gelten. Wie der stellvertretende Direktor der Behörde, Meshal bin Abdullah al-Kadhi, mitteilte, hatten lediglich 7,3 Prozent der verbotenen Seiten, die Saudis beim Surfen ansteuerten, politische oder religiöse Inhalte oder riefen zum Terror auf.(APA/dpa)

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