FP-Wehrsprecher will Ende der Diskussion um Verkürzung

22. Dezember 2004, 11:34
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Bösch: Militärische und soziale Sicherheit müsse aufrecht erhalten bleiben

Wien - FP-Wehrsprecher Reinhard Bösch hat am Freitag ein Ende der Debatte über die Verkürzung von Wehr- und Zivildienst gefordert. In einer Aussendung meinte er am Freitag, er sehe sich durch die jüngste Debatte über die Zivildienst-Verkürzung in seiner Position bestätigt, die Dauer des Grundwehrdienstes vorläufig bei acht Monaten zu belassen. Bösch verwies auf die Aussage von Rot Kreuz-Präsident Fredy Mayer, wonach bei einer Verkürzung der Zivildienstdauer auf unter neun Monate die Blaulichtorganisationen keine Zivildiener mehr aufnehmen würden.

Durch die "übereilte Verkürzung" des Wehrdienstes sei der Übergang zu einer Präsenzarmee, welche die Nutzungsdauer der Soldaten in eine vernünftige Relation zum Ausbildungsaufwand setze, genauso gefährdet, wie die Aufrechterhaltung der Sozialdienste durch die überzogene Verkürzung des Zivildienstes, so Bösch. Wenn man im Lichte der modernen Terrorbedrohung an einem effizienten Bundesheer, und aufbauend auf die Erkenntnis einer überalternden Gesellschaft an einem funktionierenden Zivildienst interessiert sei, dann wäre es, so Bösch, "ein Gebot der Stunde, nicht an der Dauer des Wehr- und Zivildienstes zu rütteln". (APA)

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