EU ruft Nahost-Konfliktparteien zu "echtem" Friedensprozess auf

18. Dezember 2004, 15:51
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"Gelegenheit ergreifen"

Brüssel - Die EU hat die Streitparteien im Nahost-Konflikt aufgerufen, die sich anlässlich der palästinensischen Präsidentenwahlen am 9. Jänner bietende "Gelegenheit" zu ergreifen "und erneut einen echten politischen Prozess einzuleiten". Die Durchführung des Nahost-Friedensfahrplans (Road map) solle beschleunigt werden, heißt es in einer Erklärung der 25 EU-Staats- und Regierungschefs vom Freitag, die der APA im Entwurf vorlag. Die EU werde Wahlbeobachter entsenden, um zu überprüfen, ob die palästinensischen Präsidentenwahlen "demokratisch, frei und fair" sind.

Die Union sei entschlossen, ihre "Friedensbemühungen zu verstärken und hierfür mit beiden Parteien und allen Nachbarländern eng zusammenzuarbeiten", heißt es in der Erklärung weiter. Die EU wolle auch ihr kurzfristiges Maßnahmenprogramm zur Finanzierung der Wahlen sowie demokratische und wirtschaftliche Reformen in Palästina fortsetzen. (APA)

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