Investoren-Gruppe bietet für Enels Telekommunikationssparte Wind

17. Dezember 2004, 14:29
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Höhe unbekannt des Angebots bisher aber unbekannt

Eine Investoren-Gruppe um den ehemaligen Fiat-Vorstandschef Cesare Romiti hat dem italienischen Versorgungsunternehmen Enel ein Angebot für seine Telekommunikationstochter Wind gemacht. Wie hoch das Bar-Angebot sei, teilte die Gruppe am Donnerstag nicht mit. Vorgesehen seien jedoch zwei Milliarden Euro schwere Investitionen in das defizitäre Telekommunikationsunternehmen, um die Schulden zu verringern und die Geschäfte voranzubringen.

Ohne Worte

Enel, das größte Versorgungsunternehmen Italiens, wollte zu der Erklärung nicht Stellung nehmen. In diesem Jahr hat Enel bereits ein Angebot von Romiti für Wind abgelehnt. Enel will Wind eigenen Angaben zufolge am Liebsten über einen Börsengang verkaufen und peilt dabei Einnahmen von 13 Milliarden Euro an. Den Wert von Wind schätzt Enel auf mehr als zwölf Milliarden Euro, abgedeckt werden sollen über den Verkauf außerdem die Schulden. Enel-Chef Paolo Scaroni hatte erst in diesem Monat erklärt, ein Käufer müsse die vollen 13 Milliarden zahlen. Analysten bewerten das Unternehmen jedoch nur auf vier Milliarden Euro.

Neben Romiti besteht das Konsortium den Angaben zufolge aus der ägyptischen Familie Sauari, die das ägyptische Telekom-Unternehmen Orascom kontrolliert, sowie Investment-Firmen, die von dem US-Finanzier Wilbur Ross und dem französischen Experten für privates Beteiligungskapital Philippe Nguyen geführt werden. (APA/Reuters)

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