Simon Combes 1940-2004

20. Dezember 2004, 19:54
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Fotorealistischer britischer Tiermaler

Nairobi - Der britische Maler Simon Combes ist bei einer Nachtwanderung in einem kenianischen Reservat von einem Büffel getötet worden. Der 64-Jährige, der in dem ostafrikanischen Land aufwuchs und sich dort vor fünf Jahren endgültig niederließ, starb auf dem Weg ins Krankenhaus, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Combes war am Dienstagabend mit seiner Ehefrau Kat und einer befreundeten Tierforscherin im Great Rift Valley rund hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi unterwegs, als ihn ein Büffel aufspießte. Nach Angaben der Familie dauerte der Angriff nur wenige Sekunden.

Combes ist für seine fotorealistischen Tierbilder und Landschaftsmalereien berühmt, mit denen er mehrere Preise gewann. Der Maler wurde 1940 in Shaftsbury in England geboren. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie auf eine Farm im Great Rift Valley. Zur Malerei kam Combes als Soldat. In Ruhepausen begann er Landschaften, Tiere und Nomaden zu zeichnen. Nach einer erfolgreichen Ausstellung in Nairobi beschloss er 1974, sein Hobby zum Beruf zu machen. (APA)

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