Neue Erkenntnisse" nach Untersuchung in Wels

16. Dezember 2004, 22:25
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Bereits 2002 sei es bei einer Chargenausbildung zu Fesselungen von Soldaten gekommen

Wels - Die Beschwerdekommission hat nach ihrer Untersuchung am Mittwoch in der Welser Hessen-Kaserne eine "Reihe von neuen Erkenntnissen" gewonnen. Details konnte der Vertreter der Grünen, Nikolaus Kunrath, auf Anfrage der APA vorerst nicht nennen, es seien noch weitere Gespräche notwendig. Fest stehe jedenfalls, dass es bereits im Jahr 2002 in einem Vorbereitungskurs für die Chargenausbildung zu Fesselungen von Soldaten gekommen sei.

Dieser Vorfall sei Schwerpunkt der Befragungen gewesen, die in der Früh starteten und bis 17.00 Uhr dauerten, berichtete Kunrath. Er betonte, dass es sich dabei um keine "Verhöre", sondern um "Augenzeugenbefragungen" gehandelt habe.

Ob die weiteren Gespräche wieder an Ort und Stelle in Wels oder in Wien stattfinden werden, müsse noch geklärt werden, so Kunrath. Von zwei der drei Übungen, die untersucht werden, gebe es Videoaufnahmen. Diese müssten erst gesichtet werden, seien aber vom Verteidigungsministerium an die Kommission weitergeleitet worden, sagte der Vertreter der Grünen.(APA)

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