Blank zu Brandstätters Abgang: Kein Zusammenhang mit neuer Investorin

16. Februar 2005, 12:43
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"Austria TopNews" für ProSieben werden weiter von Puls TV produziert

Zwischen dem Abgang von Puls TV-Chef Helmut Brandstätter und dem Einstieg von Sandra Grünberger als Investorin gebe es keinen Zusammenhang, betonte der künftige Alleingeschäftsführer des Senders, Martin Blank. "Dieses Gerücht ist falsch. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun."

"Dem Helmut extrem dankbar"

Details zur aktuellen Entwicklung wollte Blank nicht preisgeben: Man habe mit Brandstätter einvernehmlich vereinbart, sich inhaltlich nicht zu äußern. Man sei "dem Helmut extrem dankbar für die Leistung und den Einsatz, den er hier bei Puls TV gezeigt hat", unterstrich Blank aber mit Nachdruck.

"Unser Programmaufwand ist ein sehr, sehr hoher"

Wie die Gesellschafterstruktur von Puls TV aussehen wird, sagte er nicht. Brandstätter hielt ja bisher laut Firmenbuch zehn Prozent. Zu den angekündigten Änderungen äußerte sich Blank ebenfalls nur zurückhaltend. "Unser Programmaufwand ist ein sehr, sehr hoher. Ich glaube, dass wir, wenn wir die Kräfte bündeln, ein Programm anbieten."

Kündigungen

Mögliche Kündigungen - immerhin wurde angekündigt, die "Personalstruktur zu straffen" - wollte er nicht kommentieren. Am Mittwochabend seien die Mitarbeiter in einem Meeting informiert worden, in den kommenden Tagen werde es Einzelgespräche geben, "und danach werden wir genau wissen, zu welchen Zeiten welche Schritte gesetzt werden".

"Austria TopNews": Vertrag für 2005 unterzeichnet

Die Nachrichtensendung "Austria TopNews" für ProSieben Austria wird Puls TV auch weiterhin produzieren, so Blank: "Der Vertrag für 2005 ist unterzeichnet." (APA)

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