Herbert Bösch (SPÖ) stimmte gegen Beitrittsverhandlungen

16. Dezember 2004, 16:42
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Vorarlberger EU-Abgeordneter: "Die Union braucht eine Erweiterungspause"

Bregenz - Der Vorarlberger EU-Abgeordnete Herbert Bösch (SPÖ) hat am Mittwoch gegen die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gestimmt. Bösch begründete sein Abstimmungsverhalten damit, dass die EU eine Erweiterungspause brauche, sagte er gegenüber ORF Radio Vorarlberg.

Die Entschließung des Parlaments sei aber "ein starker Hinweis, wohin die Reise gehen soll". Mit einer breiten Mehrheit von 407 Ja- gegenüber 262 Nein-Stimmen hat sich das Europaparlament dafür ausgesprochen, "unverzüglich Verhandlungen mit der Türkei aufzunehmen".

Er hoffe jedenfalls, dass die Staats- und Regierungschefs, "auch der österreichische", Frau und Mann genug seien, um sich klar für oder gegen die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zu bekennen. "Nicht dass man die heiße Kartoffel wieder einmal irgendwohin geben will, nämlich nach Brüssel, weil man sich selbst nicht die Hände verbrennen will", so Bösch. (APA)

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    Bösch: "Nicht dass man die heiße Kartoffel wieder einmal irgendwohin geben will, nämlich nach Brüssel, weil man sich selbst nicht die Hände verbrennen will".

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