St. Pölten: Verdacht der Veruntreuung von Krankenhausgeldern

16. Dezember 2004, 19:31
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Leitender Angestellter in Haft - überhöhte Rechnungen über Lieferungen gestellt

St. Pölten - Wegen Verdachts der Veruntreuung von fremdem Vermögen wurde am Dienstag ein leitender Angestellter des Krankenhaus St. Pölten vorläufig verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, fremdes Vermögen missbräuchlich verwendet zu haben. Dadurch soll ein Schaden von rund 70.000 Euro entstanden sein.

Laut Staatsanwalt Walter Nemec soll der Verdächtige fingierte bzw. überhöhte Rechnungen über Lieferungen gestellt haben, die nie oder nur unvollständig angekommen sind. Die daran beteiligten Firmen sind Nemec ebenfalls bekannt. Seit dem Jahr 2000 dürfte der Angestellte Krankenhausgelder auf diese Weise veruntreut haben - dieser Zeitraum ist Gegenstand der Voruntersuchung. Es könnt aber auch sein, dass die illegalen Machenschaften bereits früher begonnen haben. (APA)

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