Holographische Bilder aus der Telefonzelle

21. Dezember 2004, 10:17
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High-Tech-Kammer in Japan entwickelt - Soll räumlichen Eindruck vermitteln

An das Verschicken von dreidimensionalen Hologrammen dachte wohl kaum einer, bevor Prinzessin Leia in "Star Wars" auf diese Art ihren Hilferuf absetzte. Jetzt arbeiten japanische Forscher daran, die gute alte Telefonzelle in eine High-Tech-Kammer zu verwandeln, die holographische Bilder aufzeichnen und versenden kann.

Abtasten

In einem Labor der Universität Tokio stecken Wissenschafter Gegenstände in einen zylindrischen Kasten, in dem sie von einer 360-Grad-Digitalkamera erfasst und dann zu einem anderen Zylinder geschickt werden. "Wir können das 3D-Bild sehen, als ob es in dem Zylinder wäre", sagt Susumu Tachi, Professor für Computerwissenschaften und Physik. Aber das ganze hat seine Haken - zum einen ist das Bild derzeit noch verschwommener als ein normales Fernsehbild, zum anderen ist da der Preis: ein Zylinder kostet 97.100 Dollar (73.184 Euro). (APA)

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