Forschungsstiftung gibt 127 Millionen Euro frei

22. Dezember 2004, 11:35
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Je 40 Millionen für Anträge an FFG und FWF

Wien - Der Stiftungsrat der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat in seiner Sitzung am Montag beschlossen, im kommenden Jahr Stiftungsmittel in Höhe von 127 Mio. Euro für Forschung auszuschütten. Das Gremium ist dabei in allen Punkten der Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) gefolgt.

Hauptbegünstigte sind die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und Wissenschaftsfonds FWF, die jeweils 40 Mio. Euro für Bottom-Up-Förderung (Antragsforschung) erhalten.

6,5 Millionen Euro für Seibersdorf

6,5 Mio. Euro erhalten die Austrian Research Centers Seibersdorf (ARC), fünf Mio. die Christian-Doppler-Gesellschaft (CDG) und 11,7 die Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Das ÖAW-Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) bekommt zusätzlich acht Mio. Euro, das geplante neue Institut für medizinische Genomforschung und Systembiologie (ImGuS) 2,4 Mio. Euro, die Ludwig Boltzmann-Gesellschaft (LBG) 1,5 Mio. Euro.

Strategische Exzellenz-Leitprojekte

Die FFG bekommt darüber hinaus für ihr neues Programm "Bridge" (Schnittstelle von Grundlagen- und angewandter Forschung) fünf Mio. Euro und für strategische Exzellenz-Leitprojekte 3,5 Mio. Euro. Vier Mio. Euro gehen an die Austria Wirtschaftsservice (AWS) für "Creative Industries".

Zwecks Planungssicherheit wurde FFG, FWF und LBG für 2006 eine Finanzierung in gleicher Höhe wie 2005 in Aussicht gestellt. (APA, DER STANDARD Printausgabe, 14.12.2004)

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