Dichand bekennt sich zu Kampagnen­journalismus

15. Februar 2005, 20:29
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Einen "guten Eindruck" hat Dichand vom Schiedsgericht, das entscheiden wird ob er die "Krone" weiter führen darf

Zu 20 Jahre Hainburg kommt sogar "Krone"-Chef Hans Dichand vor die Kamera. "Report"-Leiter Gerhard Jelinek fragte ihn nach Kampagnenjournalismus. Dichand Dienstag Abend im "Report": "Kampagnenjournalismus? Da bekenne ich mich ja voll dazu, wenn man sich für eine Sache wie Hainburg einsetzt, dass man sich mit voller Kraft einsetzt, das kann ja nicht verboten sein. Und das erwartet man ja auch vom unabhängigen Journalismus." Österreichs Neutralität ist für ihn so eine Sache. "Guten Eindruck" hat Dichand vom Schiedsgericht, das Anfang 2005 entscheidet, ob er die "Krone" weiter führen darf. Würde er Mitgesellschafter WAZ seine 50 Prozent verkaufen? "Nein, ich verkaufe die ´Krone´ nicht, die gehört der Familie und das wollen wir schon behalten." (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 14.12.2004)
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