Die afrikanischen "Grammys": Kora-Awards

17. Dezember 2004, 22:00
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Salif Keita erhält in Johannesburg Ehrung für sein Lebenswerk - Pop-Trio Malaika aus Südafrika als Neuentdeckung ausgzeichnet

Johannesburg - Salif Keita, Musik-Star aus dem westafrikanischen Mali, ist für sein Lebenswerk mit Afrikas Antwort auf die Grammys, dem Kora-Award, ausgezeichnet worden. Bei einer Gala-Veranstaltung in Johannesburg (Südafrika) wurde dem Künstler, der auch über Afrikas Grenzen hinaus für seinen Afro-Pop bekannt ist, der Preis zugesprochen. Insgesamt bewarben sich bei der neunten Kora-Preisverleihung am Sonntagabend 103 Musiker aus dem gesamten Kontinent sowie der afrikanischen Diaspora in Europa, den USA, Lateinamerika und der Karibik.

Neuentdeckung und beste Musikgruppe Afrikas

Das populäre Pop-Trio Malaika (Südafrika) wurde als Entdeckung des Jahres sowie gemeinsam mit Nigerias Hip-Hop-Band JJC & 419 squad als beste Musikgruppe Afrikas ausgezeichnet. Die Südafrikanerin Swazi wurde gemeinsam mit der Kamerunerin Dinaly zum vielversprechendsten Talent des Jahres gekürt. Der Preis für den besten Afro-Musiker aus den USA ging an Usher, für die beste Musikerin aus Europa und der Karibik an Kaysha (Frankreich).

Die Kora-Awards haben sich in den vergangenen neun Jahren zunehmend zur kontinentalen Leistungsschau für Afrikas musikalische Talente entwickelt. Zu den früheren Preisträgern gehörten Südafrikas Jazz-Musiker Hugh Masekela oder die mittlerweile gestorbene nationale Pop-Legende Brenda Fassie. (APA/dpa)

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    Salif Keita

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