TeleTrader verringert Verluste

23. Dezember 2004, 19:42
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Vorstand bestätigt bisherige Prognose - Vorsteuerverlust fällt heuer aber geringer aus - Umsatzrückgang nach neun Monaten

Wien - Der Wiener Börsensoftware-Anbieter TeleTrader erwartet auch für das Gesamtjahr 2004 rote Zahlen. Diese Prognose, Mitte September erstmals kommuniziert, bestätigte Vorstand Roland Meier auf APA-Anfrage.

Das Ziel, heuer ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis zu erreichen, sei nach den ersten drei Quartalen "nicht realistisch". Dafür, so Meier, sei die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr zu schlecht gewesen.

Verbessertes EGT

2003 hatte TeleTrader beim Ergebnis vor Steuern (EGT) einen Fehlbetrag von 815.000 Euro ausgewiesen. Meier kündigte am Montag an, dass das EGT in diesem Jahr besser ausfallen werde. Wann TeleTrader schwarze Zahlen schreiben will und ob dies 2005 sein wird, ließ der Manager vorerst offen.

Bei den Umsätzen war TeleTrader in den ersten neun Monaten zwar mit einem deutlichen Rückgang von 3,23 auf 2,34 Mio. Euro konfrontiert, das Betriebsergebnis (Ebit) wurde jedoch von minus 399.000 auf minus 226.000 Euro verbessert.

Der EGT-Verlust konnte von minus 349.000 auf minus 191.000 Euro fast halbiert werden. Wegen steuerlicher Einmaleffekte fiel das Konzernergebnis aber mit minus 436.000 (nach minus 359.000) Euro schlechter aus.

Börseninformationen

TeleTrader, an der Wiener Börse notiert, ist als Softwarehaus auf Börseninformationen und Finanzanalysen spezialisiert. Per Ende September beschäftigte TeleTrader 91 (Vorjahr: 114) Mitarbeiter. (APA)

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