FAZ macht Deutschlands besten Wirtschaftsteil

20. Dezember 2004, 13:37
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"Reuters" und "Börsen-Zeitung" folgen auf Platz zwei und drei im Ranking des Branchenmagazins "Wirtschaftsjournalist"

Die "FAZ" macht auch in diesem Jahr Deutschlands besten Wirtschaftsteil. Im jährlichen Ranking des Branchenmagazins "Wirtschaftsjournalist" ist die Wirtschaftsredaktion der FAZ mit einer Gesamtnote von 1,48 erneut auf Platz 1 gelandet, allerdings mit einer leicht schlechteren Note (Vorjahr: 1,24) und knapper als beim ersten Mal.

Für das jährliche "Wirtschaftsjournalist"-Ranking hatten die Pressestellen der großen deutschen Unternehmen die Arbeit der Wirtschaftsredaktionen zu bewerten. Welche Wirtschaftsmagazine oder Wirtschaftsteile sind Pflichtlektüre? Wie steht es um Einfluss, Branchenrelevanz, sachliche Exaktheit und Fairness?

"Reuters" und "Börsen-Zeitung" auf Platz zwei und drei

"Reuters" und die "Börsen-Zeitung" haben diesmal den Vorjahreszweiten "Handelsblatt" auf Platz vier verdrängt, allerdings im Falle "Börsen-Zeitung" erst, wenn man die dritte Stelle hinter dem Komma mit dazu zählt. War schon beim ersten Mal festzustellen, dass Tageszeitungen und Agenturen die Magazine um Längen schlagen, so hat sich dieser Trend verstärkt, so "Wirtschaftsjournalist" in einer Aussendung. In diesem Jahr ist die "WirtschaftsWoche" - beim letzten Mal noch auf Platz 15 und knapp vor dem "manager magazin" - im Gesamtranking nicht unter den ersten zwanzig. Zwar wird ihr immer noch Branchenrelevanz und Einfluss zugeschrieben, doch bei den Kriterien Fairness und sachliche Exaktheit landete sie auf den Plätzen 40 bzw. 42.

Einbußen für die "Financial Times Deutschland"

Einbußen bei diesen Kriterien muss auch die "Financial Times Deutschland" hinnehmen. Während sie bei Branchenrelevanz und Einfluss auf den Plätzen vier und sieben rangiert, fällt sie bei sachlicher Exaktheit auf Platz 20 zurück und bei Fairness gar auf Rang 30.

Die wichtigsten Journalisten

Wieder wurden vom "Wirtschaftsjournalist" auch die wichtigen Journalisten erhoben. Je zwei Autoren von "FAZ", "Handelsblatt" und "FTD" führen die Namensliste an: Herbert Fromme, der als Freier für die "FTD" schreibt, vereinigt erneut viele Stimmen aus der Versicherungsbranche auf sich und Klaus Max Smolka wird von der Chemie/Pharma-Branche vorwiegend genannt.

Die Gesamtwertung

1. FAZ 1,48
2. Reuters 1,50
3. Börsen-Zeitung 1,62
3. Handelsblatt 1,62
5. dpa 1,64
6. vwd 1,84
7. Die Welt 1,95
8. FTD 1,95
9. Der Spiegel 1,96
10. FAZ am Sonntag 2,02
11. ZDF 2,07
12. ARD 2,11
13. Süddeutsche Zeitung 2,13
14. dpa-AFX 2,16
15. manager magazin 2,24
16. Bloomberg 2,27
17. AP 2,34
18. Welt am Sonntag 2,38
19. Capital 2,39
20. n-tv 2,41

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