Versicherung für Extremsport in Diskussion

13. Dezember 2004, 00:10
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Prämieneinnahmen aus privaten Unfallversicherungen stiegen 2003 um 4,4 Prozent

Innsbruck - Die Prämieneinnahmen aus den privaten Unfallversicherungen sind gestiegen. Wie Herbert Fichta vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) am Wochenende ausführte, stiegen diese 2003 auf 578 Mio. Euro (+4,4 Prozent). Es sei ein deutlicher Trend zur Vereinbarung höherer Leistungen für Dauerinvalidität feststellbar, heißt es. Unfallkosten, die früher nicht mitversichert waren, würden nun verstärkt berücksichtigt.

Fichta hat nun die Einführung einer Pflichtversicherung für besonders gefährliche Sportarten zur Diskussion gestellt. Es sei nicht einzusehen, dass für die daraus entstehenden Kosten die Allgemeinheit aufkommen müsse. Für den Versicherungschef würden Freizeitunfallversicherungen etwa beim Drachenfliegen oder bei bestimmten gefährlichen Motorsportarten Sinn machen. (APA, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.12.2004)

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