Sechs enthauptete Leichen südlich von Bagdad entdeckt

13. Dezember 2004, 21:16
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Sieben weitere Leichen im Westirak gefunden - Keine Hinweise auf Identität

Hilla - Im so genannten Todesdreieck südlich von Bagdad sind am Sonntag sechs enthauptete Männerleichen entdeckt worden. Wie aus einem nahe gelegenen Krankenhaus bekannt wurde, gibt es bisher noch keine Hinweise auf die Identität der Opfer. Die Leichen wurden am Nachmittag in Haswa entdeckt.

Sieben Leichen von Ausländern

Zuvor waren nahe der westirakischen Ortschaft Hit die Leichen von sieben Ausländern entdeckt worden. Ein Arzt im Krankenhaus der Stadt sagte am Sonntag, bei den Männern, die durch Schüsse getötet worden seien, habe man keine Hinweise auf ihre Staatsangehörigkeit gefunden. Dem Aussehen nach zu urteilen stammten sie jedoch möglicherweise aus dem Sudan.

Wie ein Behördensprecher in der Stadt Hilla südlich von Bagdad berichtete, nahmen irakische Sicherheitskräfte am Sonntag den stellvertretenden Provinzgouverneur Hassun al-Fatlawi fest. Er steht im Verdacht, der Miliz des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr bei der Beschaffung von Waffen geholfen zu haben. (APA/dpa)

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