Heidfeld testete am schnellsten

22. Dezember 2004, 13:23
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Der Deutsche hatte im Williams-BMW auf der künstlich bewässerten Strecke von Jerez den größten Speed - Klien auf Rang vier - Mosley will mehr sparen

Jerez de la Frontera/Spanien - Der Deutsche Nick Heidfeld war am Samstag bei den Formel-1-Testfahrten auf der künstlich bewässerten Strecke in Jerez Schnellster. Heidfeld wurde im Williams-BMW in 1:27,783 Minuten gestoppt, ihm am nächsten kamen Renault-Testpilot Franck Montagny (FRA/0,847 zurück) und Pedro de la Rosa (ESP/McLaren-Mercedes/0,878). Christian Klien pilotierte bei den von Michelin organisierten Tests den einzigen Red-Bull-Boliden und wurde in der schnellsten seiner insgesamt 84 Runden als Vierter in 1:29,330 gestoppt.

Die Teams haben ihre eigenen Tests weitgehend abgeschlossen, stellten aber je einen Boliden zur Verfügung, damit Michelin Daten zur Verbesserung der Regenreifen sammeln kann.

FIA-Präsident für weitere Einsparungen

FIA-Präsident Max Mosley gab indes bekannt am 28. Jänner weitere Vorschläge zu Kosteneinsparungen unterbreiten zu wollen. Der Rennsport soll nach Wunsch der FIA spannender und billiger werden. "Wenn wir 2005 nicht mehr machen, werden wir 2006 die gleiche Krise haben und keine zehn Nennungen für die WM bekommen", erklärte Mosley dem "Daily Telegraph".

"Dieser Sport braucht dringend frisches Blut. Wir müssen neue Teams anziehen. Nachdem wir viel für Sicherheit getan haben, müssen nun die Kosten weiter gesenkt werden", erklärte Mosley der Tageszeitung. "Dieses Business kann profitabel sein. Aber derzeit werden Millionen für dumme Dinge ausgegeben, die die Leute auf den Tribünen gar nicht merken oder die ihnen egal sind. Warum müssen 100 Leute an der Elektronik arbeiten? Man braucht 1.000 Leute, um zwei Autos an die Startlinie zu stellen. Wenn jemand glaubt, dass das nicht geändert werden muss, weiß er nicht wovon er spricht", wird Mosley zitiert.(APA)

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