AktionsGemeinschaft und CV begrüßen ÖH-Reform

13. Dezember 2004, 08:30
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Marx: ÖH-Spitze "absolut mundtot"

Wien - Mehrheitlich erfüllt sehen die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) und der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ihre Forderungen zur Reform des Hochschülerschaftsgesetzes (HSG). Gewünscht habe man sich von AG-Seite nur noch das passive Wahlrecht für ausländische Studierende sowie ein Einsichtsrecht der Studierendenvertretung in Evaluierungsergebnisse. Dem CV fehlt wiederum ein Teilnahmerecht der Vertreter von Studenten, Mittelbau und Professoren an Sitzungen des Universitätsrats.

Kritik übte Marx an der grün-roten Führung der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die sich bei der inhaltlichen Diskussion im vergangenen Monat als "absolut mundtot" erwiesen habe. Die ÖH-Spitze habe "die Arbeit der Opposition überlassen, die man so gern als reine Servicemaschinen abstempelt, während man sich im Elfenbeinturm in der Liechtensteinstraße (Sitz der Bundes-ÖH, Anm.) als einzig verbleibende Gralshüter der Demokratie selbst bemitleidet", so Marx in einer Aussendung. (APA)

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