Donau-Uni Krems: Wifo-Chef Kramer als Rektorenkandidat

14. Dezember 2004, 16:00
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Die Wahl aus dem vorliegenden Vierervorschlag soll noch vor Weihnachten erfolgen - bisherige Vorschläge wurden vom Rat zurückgewiesen

Krems - Nach einigen Verzögerungen soll die Wahl des neuen Rektors der Donau Universität Krems (DUK) noch vor Weihnachten stattfinden. "Ich gehe davon aus, dass es uns gelingt", sagte Hubert Regner, Vorsitzender des Universitätsrates, zur APA. Er habe zwar noch kein offizielles Schreiben vorliegen, doch der neue Vierervorschlag des Gründungskonvents sei bereits bekannt. Prominentester "Neuzugang" darin ist Helmut Kramer, scheidender Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo).

"Nicht bindend"

Neben Kramer sind auch noch der ehemalige Rektor der Technischen Universität Illmenau (Deutschland), Heinrich Kern, der Kommunikationswissenschafter Klaus Schoenbach (Uni Amsterdam) und Manfred Deistler von der Technischen Universität (TU) Wien nominiert. Während der Gründungskonvent eine Reihung der Kandidaten vornimmt, gilt diese laut Regner für den Uni-Rat nicht: "Das ist keine bindende Vorgabe."

Zurückgewiesene Kandidaten

Kern und Schoenbach waren bereits in einem ersten Dreiervorschlag vertreten, der vom Rat Ende November aber zurückgewiesen wurde. Der dritte darin nominierte Kandidat, Heinrich Kurz (TU Aachen), hat sich aus dem Rennen zurückgezogen.

Der neue Rektor tritt sein Amt am 1. Februar 2005 an. Bisher wurde die DUK von einem Präsidenten geleitet, der von der Bildungsministerin bestellt wurde. Diese Position nahm seit 1999 Werner Fröhlich ein, der sich zwar auch als Rektor beworben hatte, allerdings nicht einmal zum Hearing eingeladen worden war.

(apa)

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    bild: standard/cremer
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