Europa holt bei DSL auf

19. Dezember 2004, 13:34
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Anschlüsse kratzen weltweit an der 100-Millionen-Marke

Breitband-Internet via DSL befindet sich weltweit auf dem Vormarsch. Laut Erhebungen der Londoner Marktforschungsgruppe Point Topic haben im abgelaufenen dritten Quartal die DSL-Anschlüsse weltweit um 56 Prozent zugelegt. Damit gibt es rund um den Globus 85,3 Mio. User, die über Breitband-Festnetz in das Internet einsteigen. Anfang kommenden Jahres soll bei den DSL-Anschlüssen die 100-Millionen-Marke erreicht werden.

Insgesamt haben 28,6 Mio. Europäer einen Breitband-Festnetzanschluss

Die Statistik der Londoner Marktforscher zeigt vor allem ein Aufholen der Europäer im DSL-Bereich. Demnach ist der europäische Anteil am weltweiten DSL-Markt auf 34 Prozent gestiegen. Insgesamt haben 28,6 Mio. Europäer einen Breitband-Festnetzanschluss. Der Anteil der nach wie vor führenden asiatischen Länder fiel in den vergangenen zwölf Monaten von 50 auf 45 Prozent. In den asiatisch-pazifischen Staaten gibt es nunmehr 38,7 Mio. DSL-Anschlüsse. Amerika blieb mit einem Marktanteil von 21 Prozent im Jahresvergleich konstant. Auf dem gesamten Kontinent gibt es 18 Mio. DSL-Anschlüsse, 12,6 Millionen davon in den USA.

China führt

In absoluten Zahlen führt China mit 13,7 Mio. Anschlüssen vor Japan, das auf 12,7 Millionen kommt und den USA. Die USA wiederum konnten mit einem Plus von 1,2 Mio. Anschlüssen den weltweit größten Zuwachs in absoluten Zahlen verbuchen, gefolgt von China, Japan, Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Bei der Penetration (Anzahl der Anschlüsse pro 100 Haushalte) liegen nach wie vor die asiatischen Staaten Südkorea und Taiwan an der Spitze. Allerdings holen auch hier die europäischen Staaten massiv auf. Mit Dänemark, Norwegen, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Finnland befinden sich bereits sechs europäische Länder unter den Top 10. (pte)

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