Todesschüsse bei Heavy-Metal-Konzert in Ohio

12. Dezember 2004, 13:54
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Bewaffneter erschoss ein Mitglied der Band Damageplan und drei Zuschauer - Publikum dachte es gehört zu Show

Columbus - Bei einem Heavy-Metal-Konzert in Columbus (Ohio) hat ein Bewaffneter am Mittwochabend ein Mitglied der Band Damageplan und drei Zuschauer erschossen, bevor die Polizei ihn erschoss.

Kurz nach Beginn des Konzerts sei der 25-jährige Täter aus Marysville (Ohio) auf die Bühne gestürmt und habemindestens fünf Schüsse auf den 38 Jahre alten Lead-Gitarristen Lance Abott abgefeuert, so der Sender NBC.

Der schwergewichtige Täter richtete dann die Waffe gegen die über 500 Konzertgäste. Zunächst habe sich ein Rausschmeißer des Clubs auf den Amokläufer gestürzt, der dann versucht habe, einen Gast als Geisel zu nehmen. Schließlich sei der Schütze von einem Polizisten erschossen worden, berichtete ein Polizeisprecher dem Sender CNN. Über das Motiv des 25-Jährigen wurde noch nichts bekannt.

"Wir dachten es gehört zu Show"

Der Täter habe eindeutig Mitglieder der Gruppe angreifen wollen, berichtete der Polizeisprecher CNN. Wäre nicht relativ rasch ein Polizist zur Stelle gewesen, hätte es vermutlich weit mehr Opfer gegeben. "Wir dachten zuerst, das ganze gehört zur Show", meinte ein Augenzeuge.

Zwei Verletzte wurden laut CNN in ein Krankenhaus eingeliefert. Einer befinde sich im kritischen Zustand, ein anderer sei außer Lebensgefahr. Weitere Verletzte wären noch in der Nacht an Ort und Stelle behandelt worden.(APA)

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