Echo macht auch ohne Geld weiter

14. Dezember 2004, 14:22
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Betreuungszentrum für Jugendliche der zweiten und dritten Generation will auch ohne finanzielle Unterstützung der Gemeinde Wien Hilfe anbieten

Wien - Das "Aus", betont Bülent Öztoplu, sei nicht das Ende. Auch wenn der auf die Betreuung von Jugendlichen der zweiten und dritten Generation spezialisierte Verein mit Jahresende nun endgültig - DER STANDARD hatte berichtet - ohne finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Wien dasteht, werde man ihn nicht auflösen: Echo-Kopf Öztoplu: Beratung und Lobbying für jene Jugendlichen, die sich nicht von den "amtlichen" Sozialprojekten der Stadt "pädagogisieren" lassen wollen, will der Verein so gut es geht auf ehrenamtlicher Basis weiterführen. Und sich "in der Wirtschaft, bei Ministerien und der EU" auf Sponsorensuche machen: "Das wird ein Knochenjob, aber ich bin optimistisch."

Geplant sei, durch gastronomische Angebote den Verein zu finanzieren und vor allem die Zeitschrift "Echo" als "von der Stadt unabhängige Stimme der zweiten Generation" am Leben zu halten. (rott, DER STANDARD Printausgabe 10.12.2004 )

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