Weltweite Handyuser-Zahl hat sich in vier Jahren verdoppelt

17. Dezember 2004, 10:13
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1,48 Milliarden Menschen haben ein Handy

Die Zahl der Mobiltelefon-Nutzer hat sich weltweit seit dem Jahr 2000 auf 1,48 Milliarden verdoppelt. Darauf verweist die Internationale Telekommunikations-Union (ITU) in einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht. Die Zahl der Handys hat damit jene der Fixanschlüsse übertroffen, die heute weltweit 1,18 Milliarden umfassen. Die große Zunahme ist vor allem auf die Märkte in China, Indien und Russland bedingt. So hatte das Informationsministerium Chinas im Juli dieses Jahres 310 Millionen Mobiltelefon-Benutzter gemeldet - mehr als die Bevölkerung der USA.

424 Milliarden

Die Einnahmen aus dem Mobilsektor erreichte 2003 rund 424 Mrd. Dollar (319 Mrd. Euro) . Die ITU rechnet damit, dass bis Ende dieses Jahres die weltweiten Einnahmen dieses Sektors erstmals jene der Fixanschlüsse übertreffen. Der Wert des gesamten Telekommunikationssektors umfasste 2003 rund 1,1 Billionen Dollar. Das entspricht laut ITU dem BIP eines Landes wie Italien.

Mitte dieses Jahres gab es außerdem weltweit 699 Millionen Internetbenutzer. 102 Millionen von ihnen hatten 2003 einen Breitband-Zugang. Die Zahl der Internetanschlüsse könnte nach Meinung der ITU Auftrieb erhalten, wenn der Breitband-Zugang für mehr Personen erhältlich wäre. (APA)

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