EU-weite Fragebogenaktion zu Auslands-Handygebühren

16. Dezember 2004, 13:02
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Kommission: Roaminggebühren von EU-Handynetzbetreibern oft zu hoch

Mobilfunkbetreiber in der gesamten EU bekommen in den nächsten Tagen Post: Aufsichtsbehörden aus den EU-Staaten interessieren sich für Gebühren, die für Handy-Gespräche im Ausland anfallen. Diese so genannten Roaming-Gebühren, die bei der Nutzung eines ausländischen Mobilfunknetzes anfallen, seien oft zu hoch, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.

Unangenehm

"Ob bei beruflichen oder privaten Reisen: Viele von uns waren unangenehm überrascht, als die nächste Rechnung nach Hause kam", sagte die für Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. Sie verspricht sich von der Fragebogenaktion mehr Informationen, die einer späteren Regulierung des Marktes dienen könnten.

Verfahren eröffnet

Die EU-Wettbewerbshüter haben bereits Kartellverfahren gegen zwei britische Unternehmen wegen Roaming-Gebühren eröffnet, eine Entscheidung dazu steht aber noch aus.(APA/dpa)

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