Zahlen: Bemerkenswertes zum Herbst

14. Februar 2005, 16:40
24 Postings
Heimtabelle:

  1. Rapid Wien         11  8  3  0  25 :  8  27
  2. SV Mattersburg     11  7  3  1  24 : 10  24
  3. Superfund Pasching 10  7  1  2  22 : 11  22
  4. Austria Wien       10  6  3  1  18 :  7  21
  5. GAK                11  6  3  2  18 : 10  21
  6. FC Wacker Tirol    10  6  1  3  18 : 11  19
  7. Sturm Graz         10  5  2  3  12 :  8  17
  8. SV Salzburg        11  4  3  4  14 : 11  15
  9. VfB Admira         10  4  1  5  11 : 15  13
 10. SW Bregenz         11  3  3  5  14 : 28  12

Auswärtstabelle:

  1. Austria Wien       11  6  3  2  24 :  6  21
  2. Superfund Pasching 11  6  1  4  17 : 18  19
  3. Rapid Wien         10  4  4  2  14 :  8  16
  4. GAK                10  4  1  5   9 : 11  13
  5. VfB Admira         11  2  2  7  12 : 22   8
  6. FC Wacker Tirol    11  1  4  6  14 : 21   7
  7. SV Salzburg        10  1  2  7  10 : 20   5
  8. SW Bregenz         10  1  2  7   7 : 24   5
  9. SV Mattersburg     10  1  1  8   7 : 26   4
 10. Sturm Graz         11  0  3  8   5 : 20   3

TABELLENFÜHRER: Rapid holte sich wie im Vorjahr den inoffiziellen "Halbzeittitel" (18 Runden), geht aber im Gegensatz zur Saison 2003/04 (damals nach 20 Runden) auch als "Winterkönig" in die Pause bis 19. Februar. Die Hütteldorfer lagen insgesamt zwölf Mal (1.-3. Runde, 8,9., 14.bis 19.,21.) auf Rang eins, die Austria war fünf Mal (10.-13.,20.) und Titelverteidiger GAK drei Mal (5.-7.) an der Spitze. Die Grazer weisen heuer neun Zähler Rückstand auf Rang eins auf, nach 21 Runden ihrer Meistersaison war es ein einziger (auf die Austria) gewesen. Rapid hat nach 21 Runden mit 43 um vier Punkte mehr als in der vergangenen Saison erobert, die Austria (42) um einen mehr, der GAK (34) übrigens nur um drei weniger und Pasching (41) um sieben mehr.

TABELLENSCHLUSSLICHT: SW Bregenz durchgehend von der ersten bis zur 21. Runde. Der Rückstand der Vorarlberger (17 Punkte) auf den rettenden neunten Platz betrug maximal fünf Zähler, nun liegen Sturm und Salzburg nur drei, die Admira vier Punkte vor den Bregenzern, die 2003/04 nach 21 Runden als Fünfte 32 Punkte auf dem Konto hatten. Das damalige Schlusslicht Kärnten (15/vier hinter Sturm) stieg übrigens ab.

TRAINERWECHSEL: Das Trainerkarussell drehte sich auch in der Herbstmeisterschaft. Drei Klubs (vor einem Jahr vier) wechselten ihre Betreuer. Als erster Verein war die Admira dran (Bernd Krauss warf nach neun Runden und dem Heim-0:2 gegen Tirol das Handtuch, ihm folge "Eigenbau" Dominik Thalhammer, der gleich mit einem 2:0 in Innsbruck Revanche nahm. Dann ersetzte Tirol nach 16 Runden und einem 1:3 bei Sturm Helmut Kraft durch Ex-Torhüter Stanislaw Tschertschessow, der in seinen bisher fünf Spielen zwei Siege und zwei Remis bei nur einer Niederlage schaffte. Der Russe wurde allerdings von Mattersburg-Urgestein Franz Lederer übertrumpft, der als Nachfolger des Türken Muhsin Ertugral nach 17 Runden in seinen vier Begegnungen vier Siege feiern durfte.

ZUSCHAUER: Mit rund 760.000/Schnitt 7.230 (einschließlich Frei- und Arbeitskarten) wurde das inoffizielle Ergebnis des Vorjahres (nach 21 Runden) nur hauchdünn verpasst. Rapid war in dieser Bilanz mit einem Schnitt von rund 12.150 vor Mattersburg (11.000), Salzburg (8.200), dem GAK (knapp 8000), Tirol (7.400), der Austria (6.700), Sturm (6.500), Pasching (5.200), Bregenz (3.500) und dem chronischen Schlusslicht Admira (3.000) die Nummer eins.

Auswärts zog Rapid (Schnitt rund 9.800) am meisten vor der Austria (8.600), dem GAK (8.300), Sturm (7.600), Tirol (7.400), Pasching (6.900), Salzburg (6.500), Admira (6.100), Mattersburg (5.700) und Bregenz (5.300). Insgesamt 23 Spiele sahen 10.000 Zuschauer und mehr, je acht im St. Hanappi und im Pappelstadion. Der Rekord waren die 17.500 von Rapid gegen Austria vor dem Match Mattersburg - Rapid mit 17.100. Als Negativ-Rekord sind die 400 im Treffen Admira-Bregenz zu erwähnen.

DIE BESTEN SERIEN: Am LÄNGSTEN UNGESCHLAGEN war Rapid mit zehn Spielen (sieben Siege, drei Remis von der 8. bis 17. Runde). Für die bemerkenswertesten SIEGESSERIEN sorgten die Austria und Pasching mit je sieben. Während die Wiener (insgesamt neun Runden in Folge ohne Niederlage) von der 6. bis 12. Runde ein 24:0 schafften, erreichten die Oberösterreicher bei ihrem Erfolgslauf (9.-15. Runde) ein 21:7. Die Super-Serie von Superfund (20 Meisterschaftsspiele en suite ungeschlagen, davon 18 in der vergangenen Saison) ging übrigens in Runde drei mit dem 0:3 in Mattersburg zu Ende.

Der GAK feierte von der 2. bis 6. Runde fünf Siege in Folge, hatte allerdings auch zwei Mal je vier sieglose Spiele (die Austria immerhin auch ein Mal) auf dem Konto. Rapid gewann übrigens maximal zwei Mal in Folge, durfte sich aber immerhin fünf Mal über Siege mit mindestens drei Toren Differenz freuen.

DIE SCHLECHTESTE SERIE ging an den SK Sturm, der zehn Spiele en suite (sieben Niederlagen, drei Remis von der 4. bis 13. Runde) nicht gewann. Admira und Bregenz mussten jeweils sieben Runden auf einen vollen Erfolg warten. Vier Niederlagen in Folge (18.-21. Runde) "gelangen" übrigens nur Salzburg.

DER HÖCHSTE SIEG: Mit Abstand das 9:0 der Austria in Runde sechs in Bregenz, das gleichzeitig der höchste Bundesliga-Sieg der Violetten und der dritthöchste der Bundesliga-Geschichte seit 1974 ist. Übertroffen nur vom 11:1 des SK Rapid (1977/Heim) und des 10:0 der Hütteldorfer (1985/Auswärts) mit jeweils dem GAK als Opfer.

DIE MEISTEN TORE geschossen: Die Austria mit 42 vor Rapid und Pasching mit je 39. Vor einem Jahr waren die Violetten nach 21 Runden mit 37 Treffern vorangelegen. Die wenigsten Tore gelangen Sturm mit nur 17. Die Austria kassierte mit 13 auch die wenigsten Treffer vor Rapid (16), Austria-Tormann Joey Didulica vermochte immerhin 750 Minuten sein Gehäuse rein zu halten, erst dann wurde er von dem Rapidler Markus Katzer bezwungen. Mit Abstand die meisten Tore erhielt Bregenz mit 52. Mit 295 Toren/Schnitt 2,81 gab es um neun mehr als in der Saison 2003/04.

TORJÄGER: Der Paschinger Christian Mayrleb ist mit 15 Toren vor dem Austrianer Sigurd Rushfeldt (14) die Nummer eins, vor einem Jahr hatte sich der GAK-Stürmer Roland Kollmann nach 21 Runden mit 20 Treffern (er kam schließlich als Schützenkönig auf 27) an der Spitze gefunden. In dieser Saison traf der Internationale bisher nur acht Mal.

ELFMETER: 21 Penalties wurden verhängt, 16 davon verwertet. Der Salzburger Arzberger parierte die Strafstöße von Ledwon (Admira) und Mujiri (Sturm), Tolja (Bregenz) erwies sich gegen Brunmayr als Elfmetertöter. Laessig (Salzburg) und Mayrleb (Pasching) trafen das Tor nicht. Allerdings verwertete der Paschinger drei andere und damit genau so viele wie Kühbauer (Mattersburg). Pasching und Mattersburg erhielten je vier Penalties zugesprochen, die Admira drei, die Austria, Tirol, Bregenz, Sturm je zwei, Salzburg und Rapid je einen. Für die Hütteldorfer (Hofmann scorte in Pasching) war es der erste im Jahr 2004. Der GAK ging übrigens im Herbst völlig leer aus.

ROTE KARTEN: 13 (Pasching 3, Sturm, Tirol, Mattersburg je 2, Austria, GAK, Admira und Salzburg je eine, keine für Rapid, und Bregenz)

GELB-ROTE KARTEN: 19 (Sechs für Salzburg, drei für Pasching, je zwei für Bregenz, GAK, Mattersburg, Tirol, je eine für Austria und Rapid).

Share if you care.