Jukic im Finale über 50 Meter Brust Vierte

20. Dezember 2004, 13:20
posten

Zahrl im Endlauf über 200 m Delfin Sechste - Podoprigora im Halbfinale über 100 m out

Wien - "Wenn ich morgen nur halb so gut abschneide, dann ist das schon schwer in Ordnung", freute sich Mirna Jukic am Donnerstagabend nach ihrem vierten Platz über 50 m Brust mit ihrem Landsmann Markus Rogan, der sich binnen weniger als einer Stunde zum Doppeleuropameister gekürt hatte. Dabei machte Jukic selbst bereits an ihrem ersten Wettkampftag eine äußerst gute Figur. Die 18-Jährige versäumte im Brust-Sprint in 31,56 Sekunden um nur vier Hundertstel Sekunden eine Medaille. Petra Zahrl brachte laut ihrem Trainer Kurt Dittrich über 200 m Delfin eine "gute, aber noch nicht sehr gute Leistung", belegte im Finale Rang sechs.

47 Hundertstel hinter Gold

"Ich bin wegen der 4/100 überhaupt nicht enttäuscht. Alles, was nach dem Finale gekommen ist, war nur noch Draufgabe. Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat", trauerte Jukic dem knapp verpassten Edelmetall überhaupt nicht nach. "Über die 50 Meter ist das auch oft eine Glückssache. Die 200 Meter sind schon wieder eine ganz andere Sache", freute sich die Studentin auf das Rennen am Freitag, in das sie als Titelverteidigerin geht. "Ich bin sehr zufrieden und gut drauf", so das Auftakt-Resümee. Auf Gold, das sich ihre deutsche Konkurrentin Sarah Poewe in 31,09 Sekunden sicherte, fehlten der Wienerin 47 Hundertstel.

Zahrl stark verbessert

Petra Zahrl hatte als Vorlauf-Achte am Vormittag in 2:11,22 Minuten gerade noch den Einzug in das Finale über 200 m Delfin geschafft, zeigte sich am Nachmittag aber stark verbessert. Die Wienerin schlug in 2:09,52 als gute Sechste an, den Traum von der Medaille konnte sie sich aber nicht ganz erfüllen. "Im Vergleich zur schwachen Vorlaufzeit war das eine enorme Verbesserung. Die Zeit ist daher in Ordnung", meinte Dittrich.

Podoprigora gescheitert

Nicht so gut lief es hingegen für Maxim Podoprigora. Der Ex-Europarekordler verbremste nach eigenen Angaben seinen 100-m-Brust-Semifinallauf, konnte auch im Finish nicht mehr zulegen und wurde 14. Letztlich fehlten 64/100 für die Finalteilnahme. "Mein Anfangstempo war leider so, wie es auf den 200 Metern sein sollte. Danach bin ich einfach nicht mehr herangekommen", so Podoprigora, der im Finish noch einmal aufholte, enttäuscht. "Ich habe zu langsam begonnen."

Nichts zu holen gab es auch für Birgit Koschischek im Semifinale über 100 m Kraul. Die 17-Jährige Wienerin landete wie Podoprigora auf Rang 14, unterbot jedoch in 55,72 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um 16 Hundertstel und lieferte damit eine weitere Talentprobe ab. Über 100 m Lagen und Delfin bekommt sie an diesem verlängerten Schwimm-Wochenende in Wien eine weitere Chance dazu. (APA)

  • Jukic schwamm knapp knapp an einer Medaille vorbei.

    Jukic schwamm knapp knapp an einer Medaille vorbei.

Share if you care.