kath.net: Richtigstellung bezüglich Leitenberger-Aussage

9. Dezember 2004, 11:45
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Kardinal Schönborn werde Beschwerde einlegen, heisst es in einer Erklärung

Die Katholische NetZeitung nimmt in einer Aussendung Stellung zu den Aussagen von Erich Leitenberger, Chefredakteur der katholischen Nachrichtenagentur "Kathpress", indem sie auf folgende Berichtigungen bezüglich "kath.net" hinweist:

1.) kath.net ist ein unabhängiges, katholisches Internetmagazin, das im Jahr 2004 von der österreichischen Bischofskonferenz finanziell unterstützt worden ist.

Wir stehen unter anderem im regelmäßigen Kontakt mit S. E. Kardinal Christoph Schönborn, dem Vorsitzendern der Bischofskonferenz, der uns sehr schätzt und unterstützt und wir werden von einer Reihe weiterer deutschprachiger Bischöfe auf verschiedenster Weise unterstützt.

kath.net wird auch vom Katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" und vielen Katholiken aus Österreich, Deutschland und der Schweiz finanziell unterstützt, darunter auch zahlreichen Priester, vermutlich deutlich mehr als z. B. die "kathpress" Abonnenten hat.

"kath.net" ist das meist gelesene katholische Internetmedium im deutschen Sprachraum, was Hr. Leitenberger offensichtlich nicht behagt.

2.) Die Behauptung, dass kath.net zum Versand von Schuhen aufgerufen hat, ist nachweislich unrichtig. kath.net hat über die Aktion, die von Salzburger Lebensschützer gestartet worden ist, berichtet, nicht mehr. Dies kann jede/r im kath.net-Bericht nachlesen.

3.) Die Behauptung von Hr. Leitenberger, dass kath.net ident mit der Bewegung "Jugend für das Leben" steht, ist ebenfalls eine glatte Falschmeldung.

Kein einziges Redaktionsmitglied von kath.net ist Aktivist bei "Jugend für das Leben". Hr. Leitenberger verbreitet daher Unwahrheiten.

4.) Mit dem Satz "Hinter dem katholischen Internetmagazin kath.net steht nicht die offizielle Kirche" maßt sich Hr. Leitenberger ein Urteil an, das ihm nicht zusteht. Hr. Leitenberger ist weder der offizielle Richter noch der offizielle Sprecher der Katholischen Kirche Österreichs und hat daher überhaupt kein Recht, derartiges zu behaupten. Das ganze ist daher seine private Meinung, nicht mehr. Eine Beschwerde bei seinem Vorgesetzten, Kardinal Christoph Schönborn, wird bereits heute eingereicht. Hinter dem Internetmagazin kath.Net steht genauso die offizielle Kirche wie hinter der Agentur Kathpress.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. theol. Roland Biermeier
Herausgeber von kath.net
Katholische NetZeitung, Mozartstr. 1, A-4020 LINZ
kath.net

Die Richtigstellung bezieht sich auf den Artikel
Leitenberger: Kein Aufruf der Kirche.
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