Philippinen: Vier Menschen nach zehn Tagen lebend aus Trümmern geborgen

9. Dezember 2004, 20:33
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Rettungswunder nach Tropenstürmen

Manila (APA/AP) - Zehn Tage nach den schweren Unwettern haben Rettungsmannschaften in der philippinischen Kleinstadt Real vier Menschen aus den Trümmern eines Hauses geborgen. Die Zahl der Todesopfer infolge der Sturm- und Regenkatastrophe stieg am Donnerstag nach Angaben des Katastrophenschutzamts unterdessen um 102 auf 842. Weitere 751 werden vermisst.

Bei den vier geretteten Personen handelt es sich um eine 49-jährige Frau, ihre dreijährige Enkelin und zwei Teenager. Sie hielten sich offenbar in der Küche auf, als das zweistöckige Gebäude einstürzte. Sie hätten überlebt, indem sie "alles tranken, was an Flüssigkeit heruntertropfte", sagte die 49jährige. Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo dankte den Rettern. Real liegt 70 Kilometer östlich von Manila und gehört zu dem am härtesten von den Unwettern getroffenen Gebieten.(APA/dpa)

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