Deutschland: Bis zu 1.000 Geldinstitute könnten geschlossen werden

16. Dezember 2004, 14:36
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Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken Weber für Privatisierung der Sparkassen

Leipzig - Von den derzeit rund 2.500 Banken in Deutschland werden nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken nur noch 1.400 bis 1.500 übrig bleiben. Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, sagte der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwochausgabe), insbesondere die Sparkassen und Volksbanken mit ihren kleinen Einheiten seien so nicht überlebensfähig. Weber plädierte für eine Privatisierung der Sparkassen. Die Kommunen könnten durch einen Verkauf der Sparkassen die öffentlichen Kassen aufbessern und würden zugleich ein "nicht zu unterschätzendes Risiko" los. (APA)
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