Ein Prozent des IQ geht in Rauch auf

8. Dezember 2004, 20:00
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Britisches Forscherteam untersuchte Auswirkungen des Zigaretten-Konsums auf die Denkfähigkeit

London - Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern einer neuen Studie zufolge auch der Intelligenz. Ein britisches Forscherteam untersuchte dabei, wie sich die Denkfähigkeit von 465 Menschen im Laufe ihres Lebens verändert und fand heraus: Unter Berücksichtigung aller gesundheitlichen und sozialen Randfaktoren zeigte sich, dass rund ein Prozent des Intelligenzquotienten allein durch das Rauchen eingebüßt wurde, berichtet das britische Fachblatt "New Scientist". Bei einem Durchschnitts-IQ von 100 entspricht das einem Punkt.

Laurence Whalley von der Universität Aberdeen (Großbritannien) betrachteten dazu zunächst die Ausgangsdaten, die im Jahr 1947 von den damals elf Jahre alten Probanden im Rahmen des Scottish Mental Survey erhoben worden waren. Zwischen 2000 und 2002 testeten sie die Teilnehmer im Alter von rund 64 Jahren mit fünf verschiedenen kognitiven Tests erneut. Es zeigte sich, dass die Raucher, die ungefähr die Hälfte der Testgruppe ausmachten, deutlich schlechter abschnitten als die Nicht-Raucher und auch als die Ex-Raucher.(APA/dpa)

Vgl. "New Scientist", (Nr. 2477, S. 16)
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