Tausendster US-Soldat im Kampf getötet

8. Dezember 2004, 19:56
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Unfälle und Selbstmorde nicht eingerechnet - 9756 US-Soldaten wurden seit der Invasion verletzt

Bagdad - Im Irak ist am Dienstag der 1000. US-Soldat im Kampfeinsatz getötet worden. Jüngstes Opfer sei ein Soldat gewesen, der auf einer Patrouille in der Hauptstadt Bagdad von Aufständischen erschossen worden sei, teilte das US-Militär mit. Zuvor hatte die Armee ihre frühere Totenzahl auf 999 herunterrevidiert.

Durch den Angriff auf die irakischn Stadt Falludja war die Zahl der gefallenen US-Soldaten im November stark gestiegen. Mindestens 71 Soldaten wurden dort getötet. Insgesamt sind seit der Invasion am 20. März vergangenen Jahres 1275 US-Soldaten im Irak ums Leben gekommen.

Dabei mitgezählt sind neben den Kampfeinsätzen Opfer von Unfällen und auch Soldaten, die Selbstmord begangen haben. 9756 US-Soldaten wurden seit der Invasion verletzt. Offizielle Zahlen zu den irakischen Opfern gibt es nicht. Schätzungen gehen von Zehntausenden getöteten Zivilisten und rund 5000 Soldaten aus. (Reuters)

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    Tausend Särge vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. (Kunstprojekt der Gruppe 1000coffins.org).

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