Beschwerdekommission absolvierte Befragungen

10. Dezember 2004, 14:50
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Die Bundesheerbeschwerdekommission hat Dienstag Nachmittag im Burgenland Befragungen zu den Misshandlungsvorwürfen beim Bundesheer in Landeck durchgeführt. Über Details dürfe er angesichts der noch laufenden Untersuchungen allerdings nichts sagen, erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Paul Kiss, am Abend im Gespräch mit der APA. Es habe sich auch nur um den Beginn der Einvernahmen gehandelt: "Es liegt noch eine ganz lange Wegstrecke vor uns."

So ist Kiss auch nicht sicher, ob es gelingen wird, bis zur nächsten Kommissions-Sitzung kommenden Dienstag (9 Uhr) ein Ergebnis zu den Vorfällen in Landeck vorzulegen. Bezüglich des anderen Misshandlungs-Skandals in Freistadt ist er hingegen zuversichtlich, die Beschlüsse bis dahin vollziehen zu können. Die Untersuchungen würden sich jedenfalls derzeit auf diese beiden Fälle konzentrieren. Allfällige andere Vorfälle seien ihm bisher nicht bekannt, sagte der frühere VP-Nationalratsabgeordnete. Die Beschwerdekommission sei aber rund um die Uhr erreichbar.

Dass die Ermittlungen zur Causa Landeck im Burgenland vorgenommen wurden, erklärt sich dadurch, dass die betroffene Einheit derzeit dort im Grenzeinsatz ist. Die von den Misshandlungen betroffenen Grundwehrdiener selbst haben mittlerweile abgerüstet, das Kaderpersonal ist aber im Burgenland im Einsatz. (APA)

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