Spuren einer 8000 Jahre alten Siedlung in Ägypten entdeckt

13. Dezember 2004, 20:49
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In der Nabta-Region in der westlichen Wüste wurden Saatgut und Scherben gefunden

Kairo - Archäologen haben in Südägypten Spuren einer 8000 Jahre alten Siedlung entdeckt. Wie Kairoer Tageszeitungen am Dienstag berichteten, fanden amerikanische und ägyptische Forscher in der Nabta-Region in der westlichen Wüste Saatgut und Scherben, die belegen, dass dort zu dieser Zeit schon Menschen lebten, die Gefäße herstellen konnten.

1998 waren in der Nabta-Senke eine Ansammlung großer Steine entdeckt worden, die auf die Existenz einer komplexen Gesellschaft hindeuteten, die dieses "ägyptische Stonehenge" einst für rituelle Zwecke genutzt haben soll. Nach Ansicht der Forscher gaben die Menschen ihre Siedlungen in die Region vor etwa 4800 Jahren auf, weil sich die klimatischen Bedingungen geändert hatten. Aus dem einstigen Fruchtland war eine unwirtliche Wüste geworden. (APA)

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