Spanische Regionalverwaltung setzt auf Linux

22. Dezember 2004, 11:45
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Extremadura stellt nun auch das Gesundheitssystem auf das Open Source Betriebssystem um

Die spanische Provinz Extremadura gilt als Vorbild für den Umstieg auf Open Source-Lösungen: In den letzten Monaten gab es regelmäßig Meldungen, dass die besonders arme Region des Landes zunehmend in der öffentlichen Verwaltung auf Linux setzt. Wie es aussieht geht diese Reihe weiter: Wie heise berichtet soll nun auch das Gesundheitssystem migriert werden.

Umstellung

In den nächsten vier Jahren soll - mit der Hilfe von IBM - der Umstieg vollzogen werden, davon sind 14.000 Beschäftigte des Gesundheitsorganisation Servicio Extremeno de Salud (SES) betroffen. Mit der Migration soll auch gleich die Qualität der medizinischen Services durch die Einführung einer elektronischen Patientenakte und bessere Diagnosemöglichkeiten gehoben werden.

Distribution

In Extremadura soll aber nicht "nur" der öffentliche Bereich auf Linux umgestellt werden, die Regionalregierung unterstützt auch den Umstieg von Privatpersonen und Firmen. Zu diesem Zweck gibt es auch eine eigene - an die lokalen Bedürfnisse angepasste - Linux-Distribution namens LinEx. (red)

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