Ausgezeichnete Nationalparkforscher

13. Dezember 2004, 13:49
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Die Anzahl der wissenschaftlichen Projekte hat sich gegenüber 2000 verdoppelt

Wien - Bei der Verleihung des Ersten Österreichischen Nationalpark-Forschungspreises sind fünfzig Diplomandinnen und Diplomanden ausgezeichnet worden. Seit mehr als zehn Jahren laufen in den Nationalparks als "größtem Freilandlabor Österreichs" Forschungsprojekte der verschiedensten Fachdisziplinen.

Umweltminister Josef Pröll (V) will mit dem Preis den Dialog mit Universitäten und Fachhochschulen vertiefen und neue Impulse für die Entwicklung der Nationalparks erhalten, betonte er am Montag beim Festakt im Armin Szilvinyi Haus der Universität für Bodenkultur in Wien. Die Anzahl der wissenschaftlichen Projekte in den Nationalparks habe sich gegenüber 2000 verdoppelt.

Überregionale Projekte

Immer häufiger werden Projekte mit internationalen Partnern durchgeführt oder sind Teil überregionaler Forschungsvorhaben. Die Studien beschränken sich nicht auf naturwissenschaftliche Fragestellungen, sondern involvieren Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Die sechs österreichischen Nationalparks Hohe Tauern, Kalkalpen, Gesäuse, Thayatal, Donau-Auen und Neusiedler See-Seewinkel umfassen rund drei Prozent der österreichischen Staatsfläche. Jährlich sind etwa 80.000 Schüler bei Projekttagen dort unterwegs. An mehr 2.000 Exkursionen und geführten Wanderungen nehmen jährlich rund 50.000 Besucher teil. (APA)

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