Adobe: Intelligente Dokumente für Österreich

16. Dezember 2004, 13:16
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PDF statt Papier-Formular - Adobe Reader als Reader für Dokumente mit digitaler Sigantur

Große Ziele hat sich Adobe für 2005 gesetzt: Der Umsatz soll auf 2 Mrd. US-Dollar (1,49 Mrd. Euro) gehoben werden. Erreicht werden will das Unternehmen dies mit den Produkten rund um die intelligenten Dokumente, die auf dem PDF-Standard basieren. Da Adobe auch in Österreich einen Markt dafür sieht, wurde mit erstem Dezember Franz Fröhlich als Country Manager Österreich bestellt.

1,6 Milliarden Dollar Umsatz erwartet

Adobe erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 1,3 Mrd. US-Dollar, für 2004 erwartet Fritz Fleischmann, Managing Director Central Europe (Deutschland, Österreich, Schweiz), einen weltweiten Umsatz von über 1,6 Mrd. US-Dollar. Detaillierte Zahlen für Österreich durfte Fleischmann nicht nennen.

Neben den Desktop-Publishing Werkzeugen wie InDesign und den Bild- und Videobarbeitungsprogrammen Photoshop und Premiere machen die Lösungen rund um die Produktgruppe der "Intelligenten Dokumente" bereits 33 Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus - im Jahre 2000 waren es nur 16 Prozent. Adobe sieht große Wachstumsmöglichkeiten in dem "Intelligent Documents" Markt rund um die Produkte Adobe Reader (PDF-Erstellung), Adobe Acrobat (PDF-Erstellung) und den LiveCycle Server (Digitale Signaturen, u.a.).

E-Government, Versicherungen und Banken

Vor allem in den Bereichen E-Government und im Banken- und Versicherungsumfeld sieht Fröhlich gute Chancen, die auf dem PDF (Portable Document Format) basierenden Lösungen auch in Österreich zu positionieren. Hier sollen formularbasierende Prozesse wie etwa die eine Schadensmeldung bei der Versicherung oder die Bestellung eines Wunschkennzeichens durch den kommenden Adobe Reader 7 als Client und den LiveCycle Server als Schnittstelle zu den Backend-Systemen der Unternehmen, durch Online-Prozesse und PDF-Dokumente vereinfacht werden.(APA)

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