Renner-Preis für FIBEL und Peregrina

7. Dezember 2004, 11:16
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Die Frauenvereine leisten multikulturelle Beratungs- und Unterstützungsarbeit

Wien - "Es freut mich besonders, wenn so verdiente Vereine wie FIBEL und Peregrina den diesjährigen Renner-Preis verliehen bekommen. Seit vielen Jahren arbeiten die beiden Vereine in hervorragender Weise in Frauen- und Integrationsfragen mit der Stadt Wien zusammen", erklärte Frauen- und Integrationsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely Dienstag anlässlich der Renner-Preisverleihung.

Drei-Jahres-Verträge

Die beiden Vereine werden von der Stadt Wien im Rahmen von 3-Jahres-Verträgen gefördert. Diese längerfristige Subventionsvariante bedeutet für die Vereine finanzielle Absicherung und eine bessere Planbarkeit der Aktivitäten. Die Förderungen der Stadt Wien sind an eine jährliche Berichtslegung durch die Vereine sowie die Durchführung von Qualitätssicherungsgesprächen zwischen dem Frauenbüro der Stadt Wien und dem jeweiligen Verein gebunden.

Verein FIBEL

FIBEL unterstützt, informiert und berät Frauen, die in bikulturellen Beziehungen leben. Es geht darum, das Verständnis und die Anerkennung von bikulturellen und binationalen Beziehungen und Familien zu fördern und die Lebensbedingungen von Menschen, die in solchen PartnerInnenschaften leben, nachhaltig zu verbessern. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist oberstes Gebot.

Peregrina

Peregrina unterstützt und begleitet Migrantinnen und deren Familien in ihren rechtlichen, psychosozialen und bildungsbezogenen Anliegen. Peregrina bietet Klientinnen Deutschkurse mit begleitender Kinderbetreuung, Rechts- und Sozialberatung sowie psychologische Betreuung. Arabisch, Deutsch, Englisch, Serbisch, Bosnisch, Kroatisch, Französisch und Türkisch werden gesprochen.

Renner-Stiftung

Die Renner-Stiftung wurde 1951 anlässlich des 80. Geburtstages von Dr. Karl Renner ins Leben gerufen. Dieses Jahr ist der Renner-Preis mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Die Preise werden an Personen und Personengruppen vergeben, die sich Verdienste um Wien und Österreich in kulturellen, sozialen sowie wirtschaftlichen Belangen erworben haben und damit auf nationaler und internationaler Ebene anerkannt sind. Seit 1971 werden die Preise im Drei-Jahres-Rhythmus vergeben, die Zuerkennung erfolgt durch den Bürgermeister der Stadt Wien aufgrund eines Antrages des Kuratoriums der Stiftung. (red)

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