16-jährige Pianistin auf Erfolgskurs

4. Juli 2005, 10:58
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Hemma Tuppy: "Drücke mit Klavier Gefühle aus"

Fünfmal Siegerin des Bundeswettbewerbs "Prima La Musica", 1. Preis beim Wiener Pianistenwettbewerb, Beste beim europäischen Jugendmusikwettbewerb und zu guter Letzt ein Stipendium der Karajan Stiftung für dieses Studienjahr: Seit zehn Jahren musiziert die 16-jährige Hemma Tuppy, Schülerin des Akademischen Gymnasiums in Wien. Schon nach einem Jahr Unterricht kam sie zu einer Lehrerin an der Uni - die Begeisterung wuchs. Auf die Frage, ob Hemma das Klavierspiel zu ihrem Beruf machen möchte, antwortet sie überzeugend: "Ja, denn die Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mit dem Klavier kann ich meine Gefühle und Weltanschauungen ausdrücken."

Die junge Pianistin zieht auch internationale Aufmerksamkeit auf sich: Im Alter von neun Jahren spielte sie bereits im Niederländischen Rundfunk. Ihre Lieblingskomponisten: Liszt und Mozart. Obwohl Hemma selbst für viele Vorbild ist, hat auch sie Idole wie Alfred Brendel oder Till Fellner, eifert aber stark ihrem jetzigen Lehrer nach. Und wie kommt klassische Musik bei ihren Freunden an? "Viele denken gar nicht nach, welche Musikrichtung sie hören." Klassik sei aber nicht generell unbeliebt, sagt die junge Pianistin, von der es noch einiges zu hören geben wird.

(Kathi Fleissner/DER STANDARD-Printausgabe, 7.12.04)

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