Openoffice als Geheimwaffe gegen das Microsoft-Monopol

16. Dezember 2004, 13:16
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Immer mehr Firmen und Behörden setzen auf das freie Office - Rege Verbreitung in Fernost

Die Stadt Wien sagt ab 2005 dem Monopol des PC-Betriebssystems Windows und Microsoft Office auf den Magistrats-Arbeitsplätzen den Kampf an.

Oder lieber freie Software

Die Mitarbeiter können dann entscheiden, ob sie lieber das Betriebssystem und die Office-Software des weltweiten Marktbeherrschers Microsoft oder lieber auf freier Software wie Linux oder Openoffice.org arbeiten wollen.

Für die Verantwortlichen der Stadt Wien sprechen für Open Source Software die Ersparnis der Lizenzabgaben und die Möglichkeit der freien Programmierung dieser Software. Auch kann man keine Bedienungsnachteile bei Open Office und Linux mehr entdecken.

Schlüssel

Eine Schlüsselposition für die Migration der Stadt Wien nimmt Openoffice ein. Allerdings nicht nur in Wien – zahlreiche Behörden oder Firmen setzen auf das kostenlos erhältliche Office-Paket. Vergangene Woche kam das Verteidigungsministerium von Singapur dazu.

Wichtiger Schritt

Ein wichtiger Schritt für das Projekt, da - im Gegensatz zu den Marktanteilen von Microsoft Office in Europa und Nordamerika - Asien als weißer Fleck am Radar von Microsoft auftaucht. Die Wachstumsregionen in Fernost lassen einen Nachfrageschub für Bürosoftware erwarten -- und dort ist das Rennen noch nicht zu Gunsten von Microsoft gelaufen.(red)

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