Stückpreis: 250 Millionen

13. Dezember 2004, 10:14
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Die A380-Familie geht von einer Basis-Passagierversion mit einer Kapazität von 555 Fluggästen in drei Klassen sowie einer Reichweite von bis zu 15.000 km/ 8000 nm (nautische Meilen) aus. Die Frachterversion A380F wird voraussichtlich in der Lage sein, eine Nutz- last von 150 Tonnen (330.000 lbs) über 10.400 km/5600 nm zu befördern.

Der A380 kann entweder mit Trent-900-Triebwerken von Rolls-Royce oder mit GP7200-Triebwerken von The Engine Alliance ausgerüstet werden. 60 Flughäfen sollen bereits darauf vorbereitet sein, den im beladenen Zustand 500 Tonnen schweren Riesen überhaupt abfertigen zu können. Passagiere der First und Business-Class müssen über separate Flugsteige in die Terminals gelangen. München war einer der ersten Flughäfen Europas, welcher für den A380 gerüstet sein wird. Auch Wien wird mit dem Bau des neuen Terminals Platz für zwei A380 bieten, es ist jedoch unwahrscheinlich, dass der Superairbus eines Tages planmäßig nach Wien fliegen wird. Gegenwärtig sind 133 Aufträge von zwölf Kunden eingelangt. 250 Bestellungen sind notwendig, dass das rund elf Mrd. Dollar (8,3 Mrd. Euro) teure A380-Projekt Gewinn bringt. Der offizielle Katalogpreis für einen A380 liegt übrigens zwischen 250 und 280 Mio. Euro. (ly, Der Standard, Printausgabe, 6.12.2004)

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