Brigitte Ederer verurteilt Kritik an Gusenbauer

15. Dezember 2004, 18:59
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Frühere SPÖ-EU-Staatssekretärin: "Es macht sehr wenig Sinn die Nummer Eins zu beschädigen, wenn man nicht eine Alternative im Kopf hat"

Wien - Die frühere SPÖ-EU-Staatssekretärin und Wiener Finanz-Stadträtin Brigitte Ederer hat die innerparteiliche Kritik am SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer verurteilt. "Wäre die SPÖ ein Unternehmen, würde ich sagen, es macht sehr wenig Sinn die Nummer Eins zu beschädigen, wenn man nicht eine Alternative im Kopf hat. Da beschädigt man die ganze Firma damit", sagte die heutige Siemens-Managerin im Gespräch mit der APA. Aussagen von Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, wonach die SPÖ in der Krise steckt, will sie nicht kommentieren.

Ederer selbst kann sich eine Rücker in die Politik derzeit nicht vorstellen. Sie habe zwar "spannende Jahre" in der Politik erlebt. Aber: "Es ist vorbei und ich sehe keinen Ansatzpunkt, dass es nicht für immer vorbei ist", so Ederer. (APA)

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