Chemielehrer: "50 Prozent nicht geprüft"

6. Dezember 2004, 15:45
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Johann Wiesinger hat Ergebnis erwartet - Klagt über Kürzungen

Für Johann Wiesinger, Präsident des Verbands der Chemielehrer Österreichs, kommt der Absturz bei den Naturwissenschaften nicht überraschend, "wenn man die Unterrichtsstunden in diesem Bereich um bis zu 50 Prozent kürzt".

Und wie bitte soll man, "wenn man keine Zeit mehr hat, etwas ordentlich vermitteln"? Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, nütze auch der ganze Einsatz nichts.

Womit Wiesinger ein weiteres Problem anspricht: "Wir haben im Hauptschulbereich ungefähr 50 Prozent an Lehrern, die nicht in ihrem Fach geprüft sind. Das weiß die Frau Minister seit Jahren. Dort unterrichten Lehrer, die haben eine Ausbildung in Deutsch und Musik, und die müssen dann Physik oder Chemie unterrichten." (kmo, DER STANDARD, Printausgabe 6.12.2004)

  • Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, nütze auch der ganze Einsatz nicht, so Johann Wiesinger, Präsident des Verbands der Chemielehrer Österreichs.
    foto: standard

    Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, nütze auch der ganze Einsatz nicht, so Johann Wiesinger, Präsident des Verbands der Chemielehrer Österreichs.

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